Im Kernkraftwerk.
Smithers wäscht Mr. Burns die Haare.
Smithers: Ein echter Durchbruch, dieses Produkt, Sir. Von
Wissenschaftlern entwickelt, für Sauberkeit ohne fettige Rückstände.
Burns: Fantastisch!
Smithers: Und es ist mild genug für tägliche Anwendung.
Burns, schaut komisch: Ist das Leben nicht eine Wucht?
Smithers: Was ist, Sir? Etwas in die Augen gelaufen? Auf dem Shampoo
steht ausdrücklich "Schluss mit Tränen".
Burns: Ein wunderbares Versprechen, aber es übersteigt die Kraft eines
einfachen Shampoos.
Smithers: Sir, ich habe das Gefühl, dass Sie mir irgendetwas
verschweigen!
Burns: Hmmm!
Smithers: Möchten Sie lieber mit Alligator Schnappi darüber sprechen?
Burns: Vielleicht.
Schnappi, gesprochen von Smithers: Hallo, Mr. Burns!
Burns: Schnappi! Es ist schwer vorstellbar, aber einmal war ich ein barfüssiger
Junge mit gesunden roten Wangen. Ich träumte vom Tore schiessen und davon, mit
einem Federstrich ganze Nationen auszulöschen.
Schnappi: Noch ist es Zeit, das alles zu verwirklichen, Sir.
Burns: Wirklich? Die kontrollierte Kernspaltung ist eine sehr
anstrengende Geliebte, Schnappi!
Smithers: Sie verspüren doch nicht etwa Gräuel gegen das Atomkraftwerk?
Burns: Ja! Ja doch, genau das. Weisst du, vielleicht ist es an der Zeit,
das alte Männchen zu verkaufen.
Smithers: Was?
Woanders im Kraftwerk.
Homer steht vor einem Snackautomaten, allerdings kann er mit seinem
zerknitterten Geldschein nicht bezahlen.
Homer: Nein! Wieso? Was soll denn das bedeuten?
Smithers und Mr. Burns laufen an ihm vorbei.
Burns: Vielleicht weckt ein Mittagsschläfchen neue Tatkraft.
Smithers: Ich hole Ihnen Ihre Einschlafkassette, mit den Walfischlauten.
Homer: Buhuu, das ist nicht fair!
Smithers: Ich weiss, wie Ihnen zu Mute ist, Mr. Simpson. Mr. Burns war
noch nie so deprimiert. Die Leute denken, weil er reich und mächtig und grausam
ist, hätte er keine Gefühle, wie andere Menschen. Doch die hat er und wissen
Sie was, ich wette, er würde sein Werk nicht für 100 Millionen Dollar
verkaufen.
Homer: Ooh, das ist aber eine Menge Geld.
Er versucht es mit seinen Geldschein nochmal, ohne Erfolg.
Homer: Nein! Ähh, Mr. Smithers, könnten Sie vielleicht einen Dollar
wechseln?
Smithers: Sicher, ja, versuchen Sie trotzdem, was zu essen.
An Homers Arbeitsplatz.
Das Telefon klingelt.
Homer, am Telefon: Homer Simpson.
Börsenmakler: Hier spricht Ihr Börsenmakler. Ihre Atomkraftwerkaktien
sind zum ersten Mal seit 10 Jahren gestiegen.
Homer: Ich habe Aktien?
Börsenmakler: Ja, wie alle Angestellten, die dafür damals auf gewisse
verfassungsmässige Rechte verzichtet haben.
Homer: Achso, um wieviel sind sie denn gestiegen?
Börsenmakler: Einen Moment. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir
erst mal ein bisschen Smalltalk machen. Die Familie noch vollzählig?
Homer: Ja.
Börsenmakler: Sie lieben sie auch?
Homer: Klar!
Börsenmakler: Tanzen Sie gerne?
Homer: Nicht mehr.
Börsenmakler: Wir sollten uns mal treffen.
Homer: Wär mir recht.
Börsenmakler: Ich verbinde Vertrauensbasis.
Homer: Also, wie geht es Ihnen?
Börsenmakler: Hahaha, dank meiner Zulassung wird mein Vertrag nur noch
von Woche zu Woche verlängert.
Homer: Ah, und wie stehen meine Aktien?
Börsenmakler: Da frag ich mal schnell meinen Computer. Äh, äh, 25
Cents pro Anteil.
Homer: Und was raten Sie mir?
Börsenmakler: Äh, ich will mal sagen, Sie kriegen 25 Dollar, wenn Sie
gleich verkaufen.
Homer: Verkaufen! Verkaufen! Juhuu! Spitze, 25 Dollar.
Homer träumt vom Haare schneiden und Autowaschen.
Homer: Mit Wachs!
Und von einem Hammer.
Homer: Was für ein Hammer!
Im Haus der Simpsons.
Bart sitzt vorm Fernseher und sieht eine neue Episode von Itchy und Scratchy.
Diesmal läuft die Episode "House of Pain" or "This or
Mouse".
Scratchy ist an einen Pfahl angebunden, Itchy schlägt ihm einen Nagel durch
den Kopf und häng ein Bild daran auf.
Bart lacht sich kaputt.
Marge: Bart? Bart schalt um auf den Börsenkanal! Tante Patty meint,
dass unsere Aktien in den Himmel schiessen.
Bart schaltet um.
Sprecher auf dem Börsenkanal: Unbestätigte Verkaufsgerüchte haben
die Burns Aktie von einem Achtel Dollar auf 52 und ein Viertel gepusht.
Marge rechnet schnell den Wert aus.
Marge: Huu, die Aktien von deinem Vater sind 5200 Dollar wert!
Bart: Wow, 5200 Eier!
Bart träumt von einem Monster Truck, einem Tanklaster voller Schokolade
und einem Himmelsschreiber mit dem er "Eat my Shorts" an den Himmel
schreibt.
In Moe's Bar.
Moe: Hi Homer, willstn Duff?
Homer: Ich hätte gerne eine Flasche von Henry K. Duff's Privatreserve!
Moe: Huch, ähm, bist du sicher? Wenn die Flasche erst mal auf ist, musst
du die bezahlen!
Homer legt 20 Dollar auf die Bar.
Homer: Zu deiner ganz persönlichen Information, ich habe gerade coole
25 Dollar in Aktien gemacht. Niedrig kaufen, hoch verkaufen, das ist mein Motto.
Vielleicht häng ich meinen Job im Kernkraftwerk an den Nagel und werde
hauptberuflich Aktiennotanlagedingsbums. Trinkt einen mit Jungs!
Hans, mit bayerischem Akzent: Jo mei, gell, dank schei, mei
Englisch is nedd perfekt aber I muss Ihne sang, Ihr Bier is wie a Spülwasser für
uns. Vielleicht is des nedd des richtige Wort, I mein des, was bei uns die
Schweine saufen.
Fritz, mit Berliner Akzent: Aber trotzdem, merci vielmals!
Homer: Hey, ihr seid wohl nicht aus der Gegend, stimmts?
Hans: Na, mir sann aus Deitschland. Er kommt aus Ostberlin und I komm aus
dem scheina Mincha.
Fritz: Ich hab ne grosse Firma, er hat ne grosse Firma, jetz ham wer
beede ne janz grosse.
Hans: Mir sann an dem Kernkraftwerk interessiert. Glaums, dass ma des
kaufa konn?
Homer: Ja. Zufällig weiss ich, dass er es nicht unter 100 Millionen
Dollar weggeben wird.
Fritz: Wat? 100 Milliönchen?
Hans, zählt das Geld ab: 1, 2, 3, 4, 5. Koa Problem nedd. Es
bleibt no gnuag übrig, um a Football- oder a Baseballding zum kaufa!
Im Haus der Simpsons.
Alle sitzen vorm Fernseher.
Marge: Das ist das Wunder, auf das wir immer gewartet haben.
Bart: Was machen wir denn mit der ganzen Kohle?
Patty: Homer wird es schon für irgendeinen Blödsinn verplempern, mach
dir keine Sorgen!
Marge: Wir richten uns ein Sparkonto ein. So was hatten wir noch nie,
Kinder! Ich glaube, ab heute geht es endlich aufwärts mit uns, ihr werdet schon
sehen.
Homer kommt herein.
Marge: Ooh!
Homer: Hey, hey!
Marge: Homer!
Homer: Schon gehört?
Marge: Ja, haben wir. Ist das nicht wunderbar? Wir haben schon richtig Pläne
mit dem Geld gemacht.
Homer: Hehehe. Tja ich fürchte, ich hab auch schon ein paar tolle Pläne
für das Geld gehabt.
Marge: Was meinst du damit?
Homer: Ich habs in Bier umgesetzt!
Selma: Überraschung! Überraschung!
Marge: Du hast 5200 Dollar in Bier umgesetzt?
Homer: 5200 Dollar? Wovon redest du denn?
Marge deutet auf den Fernseher, dort ist der Aktienkurs zu sehen.
Homer: Was? Und ich habe das ganze Paket für 25 Piepen verkauft.
Bart tritt Homer in den Hintern.
Bart: Los, kommt alle her, danach geht es euch besser.
Auf dem Parkplatz des Kernkraftwerks.
Homer kommt mit seinem alten Auto angefahren, während Carl mit einem Porsche
vorfährt.
Carl: Hey, Homer.
Homer: Sag mal, hast du den Flitzer von deinen Aktien gekauft?
Carl: Na klar hab ich. Und ich finde das Tollste daran ist, dass alle von
uns reich geworden sind. Einmal hat die ganze Schufterei nun doch was gebracht.
Homer: Buhuu!
Einige andere teure Autos kommen neben Homer angefahren, darunter ein
Oldtimer.
Mann im Oldtimer: Hey, warte mal, bis du Lenny siehst, der war gerade
beim Gesichtschirurg.
Lenny und Carl kommen zu Homer, Lenny hat ein breites Lachen im Gesicht,
dass er nicht weg bekommt
Carl: Man Lenny, du hast ein völlig neues Gesicht.
Lenny: Erst hab ich nur Augenlifting gemacht, aber die Aktien stiegen
weiter und jetzt bin ich komplett.
Unbekannter: Hey, kommt mal her, Mr. Burns ist im Fernsehen!
Alle kommen zu ihm und schauen auf den Fernseher in seiner Luxuslimousine.
Kent Brockman interviewt Mr. Burns.
Kent Brockman: Mr. Burns, es heisst, ein deutsches Konsortium hat
Ihnen ein Verkaufsangebot unterbreitet. Können Sie das bestätigen?
Burns: Eher sehen Sie die Freiheitsstatue in Lederhosen, bevor Sie
erleben, dass die Deutschen mein Kernkraftwerk führen.
Kent Brockman: Aber warum, Sir, treffen Sie sich dann mit ihnen?
Burns: Damit ich Onkel Fritz knallhart ins Monokel blicken und ihm sagen
kann: Niet!
Mr. Burns trifft sich mit den Deutschen in Restaurant.
Burns: Das Kraut mit Wurst schmeckt dufte.
Smithers: Es ist erstaunlich, wie gut Sie das übersetzen, Sir.
Burns: Der kleene Arschkriecher hier neben mir, sagt mir, dass det wat
ich hier mache gscheit pfundig ist.
Hans: Mir glaum, dass mir Ihne a sehr guats Angebot machen.
Burns: Sie verschwenden nur Ihre Zeit, mein Herr.
Fritz legt Mr. Burns das Angebot vor.
Burns: Oh! Juhuuuu! Ick nehme widerwillig an.
Bei der Übergabe des Kraftwerks, ein grosses Blasorchester spielt.
Burns: Also, keine Angst, diese beiden Gentlemen sind so amerikanisch,
wie Popcorn und Copsi Cola. Hans und Fritz, das ist wie John und Frank.
Quimby: Ick bin ein Springfielder!
Homer: Wir verlieren unsere Jobs.
Marge: Sieh bloss mal in all diese besorgten Gesichter... bis auf Lenny,
der sieht fröhlich aus.
Lenny: Das ist der schlimmste Tag meines Lebens!
Die Mitarbeiter versammeln sich im Kraftwerk.
Lenny: Mich können sie nicht feuern. Ich bin der einzige, der weiss,
wie man die Brennelementlademaschine entklemmt.
Carl: Und nur ich bin qualifiziert, die Filteranlage für gasförmige
Verunreinigungspartikel zu steuern.
Homer: Und mich können sie auch nicht feuern!
Lenny & Carl: Wieso nicht?
Homer: Weil...
Er wird unterbrochen, Horst betritt den Raum.
Horst: Guten Morgen, ich bin Horst. Die neuen Besitzer haben mich gewählt,
mit euch zu sprechen, weil ich so wenig bedrohlich wirke. Vielleicht erinnere
ich euch an den liebenswerten Sergeant Schultz aus "Der
Kriegsgefangene". (Eigentlich bezieht er sich hierbei auf die Serie
"Ein Käfig voller Helden".)
Alle reden durcheinander.
Carl: Ja, stimmt, tut er.
Horst: Was ist der beste Weg zu einem effizienten Betrieb?
Alle Mitarbeiter sind ratlos.
Carl: Äh, da bin ich echt überfragt!
Horst: Zufriedene Arbeitnehmer, die sich an ihrem Arbeitsplatz geborgen fühlen.
Und deshalb wollen wir uns alle ein bisschen besser kennenlernen. Haben wir
vielleicht auch Alkoholiker unter uns?
Arbeiter 1: Äh, ich!
Arbeiter 2: Hier!
Arbeiter 3: Ich bin gerade besoffen!
Horst: Sie erhalten einen 6-wöchigen Aufenthalt in unserem
Entzugskomfortheim auf Hawaii. Ihre Bezüge laufen dabei natürlich voll weiter.
Die, die sich gemeldet haben, freuen sich.
Homer: Haben die einen Dusel.
Horst: Und noch was. Wir können nicht oft genug betonen, wie wichtig die
Sicherheit für unsere Mitarbeiter ist.
Horst entdeckt neben sich einen Topf, der von der Decke tropfende,
radioaktive Flüssigkeit auffängt.
Horst: Wir werden in aller Offenheit Gespräche mit Ihrem
Sicherheitsinspektor führen.
Homer: Ja genau, gibs dem Burschen, Horst!
Lenny: Pssst, Homer, bist du nicht der Sicherheitsinspektor?
Homer: Neiinnnn!
Im Büro des Kernkraftwerks.
Mr. Burns schaut sich den Scheck an.
Burns: Das ist ein schöner grosser Scheck!
In Smithers' Büro.
Smithers hört sich eine Kassette mit deutschen Sprüchen an.
Stimme auf dem Tonband: Ick muss sagen, du siehst richtig schnieke
aus, Keule!
Smithers: Ick muss sagen, du siehst richtig schnieke aus, Keule!
Stimme auf dem Tonband: Dat war ne echt dufte Entscheidung, Mänecke!
Burns, über die Sprechanlage: Smithers, kommen Sie, ich brauche
Sie!
Im Büro des Kernkraftwerks.
Burns: Ein kleines Andenken an mich. Ich weiss, dass Sie schon immer
ein begehrliches Auge auf das Foto von Elvis und mir geworfen haben.
Smithers: Er war immer so gut zu seiner Mutter, Sir.
Burns: Ja, aber ich habe nichts davon verstanden, was er gesagt hat. Muss
I denn, Mr. Burns, zum Städtele hinaus?
Smithers: Ha, bitte aufhören, Sir, ich platze vor Lachen. Oh, Sir, wie
wirds mit Ihnen weiter gehen?
Burns: Zuerst werde ich mir eine neue Hüfte zulegen, das wollte ich
schon immer mal. Und dann, wer weiss, Bienen züchten, Boxen, Boccia. Die Welt
steht mir offen, Smithers. Leben Sie wohl.
In Lisas Zimmer.
Homer: Lisa, dein Vater braucht deine Hilfe. Weisst du irgendetwas über
Deutschland?
Lisa: Ja, es ist ein Land in Europa.
Homer: Gut, gut, und weiter?
Lisa: Einer der Weltwirtschaftsmächte.
Homer: Weil wir Geld hinschicken?
Lisa, lacht: Nein, weil sie tüchtig sind und pünktlich, mit
einer strengen Arbeitsmoral.
Homer: Oh, Mist!
Im Schlafzimmer der Simpsons.
Homer: Och, immer ich!
Marge: Homie, komm ins Bett!
Homer: Ach, Marge, sie werden mich rausschmeissen, ich weiss es.
Marge: Jetzt mach dir keine Sorgen! Was auch passiert, irgendwie werden
wir unsere Rechnungen schon bezahlen.
Homer: Marge, es geht nicht ums Geld. Meine Arbeit ist meine Identität.
Wenn ich kein Sicherheitsdingsbums mehr bin, bin ich ein Nichts!
Marge: Hmmm, naja, wenn du schon nicht schlafen kannst, warum machst du
dann nicht etwas konstruktives?
In der Küche der Simpsons.
Homer hat ein Puzzle gefunden.
Homer: Oh, Kampfstern Galaktika.
Er versucht, zwei Teile, die offensichtlich nicht passen, zusammenzufügen.
Homer: Geh schon rein! Verdammt noch mal, geh rein!
Homer schlägt mit der Faust darauf rum bis sie passen.
Homer: Na also.
Am nächsten Morgen, Bart findet Homer schlafend in der Küche vor.
Bart: Hey Homer, du musst los zur Arbeit!
Homer, erschrocken: Was?
In der Kantine des Kernkraftwerks.
Homer: Oh, was soll ich bloss...
Horst kommt herein.
Homer: Hey, hört auf, die Sicherheitsbestimmungen zu vernachlässigen!
Smitty, das ist sicher genug.
Horst: Homer, können wir Sie kurz sprechen?
Homer: Na!
Horst: Ich hab mich wohl falsch ausgedrückt. Die Umgangssprache macht
mir gelegentlich Schwierigkeiten. Ich wollte sagen, ich bitte um einen kurzen
freundlichen Schwatz.
Homer: Na!
Horst: Da hab ich schon wieder versagt. Ähm, wir bitten um die Ehre
Ihrer Anwesenheit zu einem freien Gedankenaustausch.
Homer: Aah, nicht!
Im Büro der Deutschen.
Horst: Sie sind nun seit 2 Jahren Sicherheitsinspektor. Welche
Innovationen haben Sie praktisch realisiert?
Homer: Ähm, alle!
Horst: Ich verstehe. Dann müssten Sie wohl auch einige gute Ideen für
die Zukunft haben?
Homer: Und ob ich die habe.
Fritz: Na wat denn zum Beispiel?
Homer: Tja, der Automat mit den Süssigkeiten sollte nicht so pingelig
sein, bei der Annahme von zerfledderten Dollarscheinen. Weil, äh, eine Menge
Arbeiter mögen eben Süssigkeiten.
Horst: Wir verstehen das, Homer, immerhin kommen wir aus dem Heimatland
der Schokolade.
Homer: Mmhhhmm, das Heimatland der Schokolade!
Er träumt von einem Land, in dem alles aus Schokolade gemacht ist. Er beisst
von allem ab, bis er ein Schokoladengeschäft sieht, bei dem die Schokolade
reduziert ist.
Homer: Oh Mann! Schokolade! Zum halben Preis!
Homer: <wieder in der Realität> Schoko-la-la-la-la-lade.
Fritz: Mr. Simpson!
Homer: Was? Ooh, tut mir leid, wir sprechen über Schokolade?
Horst: Ja, vor 10 Minuten!
An Homers Arbeitsplatz.
Homer: Ich glaube, ich habe mich da drin wacker geschlagen.
Carl: Ja, und ich glaube, die Deutschen sind gar nicht so übel.
Lenny: Sie haben Fehler in der Vergangenheit gemacht, aber dafür haben
ihre Bleistifte auch Radiergummis dran.
Horst, über einen Lautsprecher: Achtung, an alle. Die
Bewertungsanalyse der Mitarbeiter ist abgeschlossen. Daraufhin geben wir nun die
folgenden Entlassungen bekannt, die ich in alphabetischer Reihenfolge verlese.
Simpson, Homer! Das sind alle.
Im Haus der Simpsons.
Bart, liest den Aufdruck einer Büchse: Karotten Katzenfutter.
88 Prozent Asche, 12 Prozent Karotten.
Bart gibt der Katze das Futter.
Marge kommt mit zerzausten Haaren in die Küche.
Bart: Ay Caramba!
Marge: Siehst du Bart, Lisa hat wunderbare Arbeit an meiner Frisur
geleistet und wir haben damit 40 Dollar für die Familie gespart. Wir müssen
jetzt alle zusammenstehen, bis euer Vater eine neue Stelle hat.
Lisa: Ich hab ein neues Stück Seife gemacht, indem ich alle Seifenreste
zusammengequetscht hab.
Marge: Sehr einfallsreich!
Bart: Und ich hab heute keine Comics gekauft. Ich hab sie gelesen und
dann im Laden gelassen.
Marge: Hmmmm, das solltest du lieber nicht!
Lisa: Mein Springseil ist gerissen und ich habs einfach zusammengeknotet.
Marge: Gute Einstellung, Lisa!
Bart: Ich habe heute viel Wasser gespart, und morgen bade ich auch nicht.
Marge: Ich möchte aber, dass du badest, Bart!
Homer stochert mit einer Gabel im Toaster rum.
Homer: Diese lausigen deutschen Besserwisser. Wollen mir sagen, wie
man die Sicherheit einhält.
Homer schaut auf die Massen an Steckern, die in einer Steckdose stecken
und aus denen es funkt.
Homer: Hier ist jedenfalls alles in Ordnung.
In Smithers' Büro.
Smithers, am Telefon: Hier geht wirklich alles vor die Hunde,
Mr. Burns. Ihr Büro ist eine obszöne Katastrophe.
Burns, am Telefon: Hören sie, Smithers, das ist jetzt kein günstiger
Augenblick. Aber mein Punk-Rede-Kurs fällt diesmal aus, vielleicht nehmen wir
heute abend einen Drink zusammen.
Smithers: Ich darf Sie abholen!
Man sieht, dass Mr. Burns in einem Boxring steht.
Burns, am Telefon: Ja, ich muss Schluss machen. Wir sehen uns
um 6.
Mr. Burns rennt auf seinen Gegner zu.
Burns: Jetzt gehst du unter, mein Freund!
Boxer: Jawohl, Mr. Burns.
Vor dem Kraftwerk.
Die Deutschen sehen, wie aus einem Schlot radioaktive Flüssigkeit austritt.
Hans: Des dürfert aber ned sei!
Im Kraftwerk.
Horst öffnet eine Kiste.
Horst: Heiliger Strohsack! Waschbären!
In Moe's Bar.
Das Telefon klingelt.
Moe, am Telefon: Moe's Taverne, Moe am Apparat.
Bart, am Telefon: Äh, ja ich suche einen gewissen Mr. Schweiss,
Vorname Axel.
Moe: Ähm, Augenblick, ich frag mal. (In die Runde) Axel Schweiss!
Ähm, Axel Schweiss! Na kommt schon Jungs, ihr kennt Achselschweiss, oder nicht?
Barney: Na und ob!
Alle lachen.
Moe: Ooh, du bist es wieder, nicht wahr?
Bart lacht am Telefon.
Moe: Hör mir zu! Wenn ich dich in die Finger kriege, nehme ich deinen
Kopf als Eimer und streiche mein Haus mit deinem Gehirn an.
Im Haus der Simpsons.
Bart lacht sich immer noch kaputt.
Marge: Bart, tu mir mal einen Gefallen. Geh runter in Moe's Taverne
und hol deinen Vater nach Hause.
Bart wird mulmuig bei dem Gefühl in Moe's Bar gehen zu müssen.
In Moe's Bar.
Bart kommt zur Tür rein, Homer ist bereits eingeschlafen.
Bart: Entschuldigung, aber ich suche meinen...
Moe: Warte mal, diese Stimme kenne ich doch!
Bart bekommt es mit der Angst zu tun.
Moe: Wenn das nicht der kleine Bart Simpson ist. Dich hab ich ja eine
Ewigkeit nicht mehr gesehen.
Bart: Ja, das stimmt. Und das ist mein Pa.
Moe: Ach, der kleine Bart. Wir hören so viel über deine lustigen
Streiche und dass du alles mögliche ausheckst und wir es manchmal gar nicht
merken, hab ich recht? Hm, hab ich recht?
Bart: Och, naja manchmal so ein kleiner Jux am Telefon.
Moe, lacht: Grossartig. Hahahahaha! Hey, würdest du mir nochmal
das alte Lied singen? Du weisst schon, das von früher.
Bart: Moe, für dich tu ich doch alles!
Mr. Burns und Smithers sitzen im Auto, sie fahren an Moe's Bar vorbei.
Burns: Sehen Sie, eine Arbeiterkneipe. Oh Smithers, spielen wir ein
bisschen Proleten?
In Moe' Bar.
Bart: <singt> Hänschen Klein, armes Schwein, latsch
nicht in die Welt hinein! Sitz es aus, bleib zu Haus und schmeiss die Alten
raus. Und weint die Mutter dann sehr, schmeiss den Vater hinterher. Bis der Alte
Kohle bringt, und die Kasse stimmt.
Alle jubeln ihm zu.
Moe: Ein richtiger Wonneproppen, der Kleine.
Mr. Burns und Smithers betreten die Bar.
Burns: Oh, das freudlose Lachen der Verdammten. Halten Sie sich die
Nase zu, Smithers! Wir gehen rein. Mischen wir uns unters gemeine Volk. Äh,
Barkeeper, das billigste Bier, das Sie haben! Für mich und meinen Kumpel.
Mr. Burns legt seine Hand aus Homers Schulter.
Homer: Ich bin nicht Ihr Kumpel, sie gieriges altes Reptil.
Burns: Smithers, wer ist dieser freche Lümmel?
Smithers: Das ist Homer Simpson, Sir. Ex-Sicherheitsinspektor in Sektor
7G.
Homer: Ganz recht, ich hab meinen Job verloren, damit Sie nochmal 100
Millionen einstreichen konnten. Ich will Sie mal was fragen. Heitert Sie Ihr
Geld vielleicht auf, wenn Sie niedergeschlagen sind?
Burns: Ja.
Homer: OK, war ein schlechtes Beispiel. Dann frag ich Sie Folgendes.
Nimmt Ihr Geld Sie jemals liebevoll in den Arm, wenn Sie abends nach Hause
kommen?
Burns: Äh, nein.
Homer: Und sagt es jemals, ich liebe dich, zu Ihnen?
Burns: Nein, tut es nicht.
Homer: Keinereiner liebt Sie. Keinereiner liebt Sie. Weil Sie sind zu hässlich.
Keinereiner liebt Sie. Nänänänänänä.
Alle machen mit.
Burns: Grosser Gott, Smithers, sie haben keine Angst mehr vor mir.
Bart: Hey, Mr. Burns, haben Sie meinen Brief gekriegt?
Burns: Einen Brief? Da kann ich mich nicht mehr dran erinnern.
Bart: Ist ja auch logisch, ich hab vergessen, ne Marke drauf zu knallen.
Bart tritt Mr. Burns auf den Fuss, alle lachen.
Homer: Volltreffer, Bart!
Moe: Oh, Junge, ich lach mich tot!
Burns: Das war kein Versehen, verschwinden wir hier!
Alle singen vor Freude.
Burns: Hmmmm, was nützt alles Geld der Welt, wenn es nicht in der
Lage ist, meine Mitmenschen in Angst und Schrecken zu versetzen? Ich muss mein
Kraftwerk wieder haben!
Im Kraftwerk.
Hans sieht, wie ein Raum des Kraftwerks zusammenbricht.
Hans: Herrschaftszeiten, wer hätt bloss denkt, dass a Kernkraftwerk
so a Todesfalle sei konn?
Fritz: Und des kost noch mal 100 Mios, den Sicherheitsstandard zu erfüllen.
Mr. Burns und Smithers kommen zur Tür herein.
Burns: Bitte geben Sie mir mein Werk zurück, ich zahle, was Sie
wollen.
Horst: Ist das nicht ein glücklicher Zufall? Sie wollen unzweifelhaft
kaufen und wir wollen verzweifelt verkaufen.
Burns: Ah, soso. Verzweifelt verkaufen, an Burns? Das ist mein Angebot.
Vielleicht erscheint es Ihnen unangemessen, aber so sieht es aus.
Burns gibt den Deutschen sein Angebot.
Hans: Aber Mr. Burns, des is ja nur die Hälfte von dem, was mir zahlt
ham.
Burns: Es ist mein letztes Angebot. Das oder gar nichts.
Horst: Na gut, Mr. Burns, sie haben gewonnen. Aber ich warne Sie. Wir
Deutschen bestehen nicht nur aus Eiferlachen und Sonnenschein.
Burns: Ooh, diese Deutschen sind mir jetzt böse. Ich habe solche Angst.
Ooh, diese Deutschen! Ooh!
Horst: Hören Sie auf!
Burns: Ooh, sie wollen mich fertig machen.
In Mr. Burns' Büro.
Mr. Burns kommt hereingestürmt.
Burns: Aus der Bahn!
Mr. Burns rennt durch eine Kindermenge.
Burns: Raus hier! Du auch, dies ist ein Tempel für Geschäft und kein
Pennerplatz für Hosenscheisser.
Auch das letzte Kind rennt heraus.
Burns: Ihre Anweisungen sind, bringen Sie das hier in Ordnung,
streichen Sie alle Reparaturmassnahmen und stellen Sie den Burschen aus der Bar
wieder ein, der so frech war!
Smithers: Homer Simpson? Aber wieso das, Sir?
Burns: Smithers, meine Freunde halte ich mir nah, aber meine Feinde noch
näher. Er wird langsam sein Selbstvertrauen wieder zurückgewinnen während die
Monate und Jahre verstreichen. In seliger Unwissenheit, dass das Damoklesschwert
genau über seinem Wasserkopf schwebt. Und dann, eines Tages, wenn er es am
wenigsten erwartet,...
Burns sticht mit einem Messer in ein Plüschtier.
Im Haus der Simpsons.
Homer: Juhuu, ich habe meinen Job wieder!